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Sounds. Radio – Kunst – Neue Musik

Mit der Ausstellung „Sounds. Radio – Kunst – Neue Musik“ im Neuen Berliner Kunstverein macht beier+wellach projekte Radio begeh- und räumlich erlebbar. Die Besucher sind dabei selbst Teil des installativen Ausstellungskonzepts. Nur durch ihre Bewegung im Raum entstehen aus flüchtigen Audiospuren komplexe Erfahrungsräume, in denen sich die Möglichkeiten des Radios jenseits seines Sendealltags auftun.

Fünf Radioarbeiten, die im Rahmen des deutsch-tschechischen Radiokunstprojekts "rádio d-cz" und auf Entdeckungsreise in deutsch-tschechische Lebenswelten entstanden sind, stehen im Zentrum des interaktiven „Spielfeldes“. Dort begegnen sie ihren Referenzstücken aus der Kulturgeschichte des Radios, die selbst nur ausschnitthaft zu hören sind und den ästhetischen und historischen Resonanzraum erfahrbar machen. Ein „Spieltisch" fordert auf, sich selbst „einzuklinken“ und die Stücke in voller Länge zu genießen. Ein digitales Hörarchiv mit Beiträgen aus der Geschichte und Gegenwart der Hör-, Klang- und Radiokunst fungiert als erweiterter Echoraum der Ausstellung.

Für die Gestaltung von „Sounds“ wurde beier+wellach vom Deutschen Designer Club ausgezeichnet. beier+wellach entwickelt für die Ausstellung Raumbild und -dramaturgie sowie das Sound-, Grafik- und Lichtkonzept.

Reaktionen

"Das experimentelle Prinzip dieser Ausstellung deutet also fürwahr unendliche akustische Welten an und hätte eine Fortsetzung auch im größeren Rahmen durchaus verdient."
Deutschlandradio Kultur, Fazit, 12.02.2010

"Dem Besucher begegnet karge weiße Leere, die an ein Sanitärareal erinnert. Duschköpfen gleichen die von der Decke herabbaumelnden zylindrischen Metallkörper, aus denen Stimmen und Geräusche dringen, während darunter in den Fußboden eingelassene Kreise den Blick auf sich ziehen und irritierende, fast magische Wirkung entfalten (...) Sind Töne sonst eher Anhängsel visueller Darbietungen, hier stehen sie im Mittelpunkt."
FAZ, 10.03.2010

"Mit der netzhaften Strukturierung des Inhalts, die dem Gast überlässt, an welchem Punkt er wie tief einsteigt, setzt die Ausstellungsgestaltung Maßstäbe."
Der Tagesspiegel, 17.02.2010

"Blickt man von außen in die Räume (...) offenbart sich ein absurdes Bild: Menschen trippeln selbstvergessen auf der Stelle herum, konzentriert bis belustigt scheinen sie auf etwas zu lauschen (...)."
Neues Deutschland, 12.03.2010

"Konzentrische schwarz-weiße Kreise am Boden, darüber hängen weiße Lautsprecher. Man meint, sich auf einem riesigen Spielbrett zu bewegen, bei dem man von einem Feld zum nächsten vorrücken muss. Tritt man in einen der Kreise, schaltet sich der Lautsprecher oberhalb des Kopfes ein. (....) Sobald andere Besucher einen benachbarten Ring aufsuchen, vermischen sich die verschiedenen Klänge zu einer Zufallscollage."
taz, 19.02.2010
 

Kategorie Temporäre Ausstellung

Auftraggeber Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Zeitraum Leistungserbringung: 2009-2010
Eröffnung: 13. Februar 2010

Ort/Größe Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.), ZKM I Museum für Neue Kunst, Karlsruhe / 300 qm,
600 qm, variabel

LeistungenDramaturgische und raumbildnerische Gestaltung, Sound-, Grafik- und Lichtkonzept, Ausstellungsplanung

Produktionid3d-berlin